Umgebung und Touristik | Marienbad
Čiperka
Ein Kilometer vom Dorf Michalovy Hory finden wir ein natürliches kohlensäures Nass – eines der bekanntesten Säuerlingen des Slawkovsky Wald – Čiperka. Diese Quelle entspringt in der rechten Seite des alten Mülgraben der zerfallenen Lasurmühle, fast 100 Meter vor seiner Mündung ins Bach Kosi.
Homolka
Etwa zwei Kilometer südöstlich von der Stadt Petschau (Bečov nad Teplou) in der Nähe von der Strasse nach Chodov liegt ein Naturdenkmal, das zum Schzutz eines Felses gestaltet wurde. Der Fels wird aus dem Basalt mit einer typischen Spaltenteilbarkeit gebildet.
Pferdequelle
Nordöstlich vom Dorf Chotěnov können Sie in einem kleinen Tal mehrere Quellen beobachten. Einzelne Quellen sind etwa 5,5 Kilometer südöstlich vom Zentrum des Marienbades entfernt. Eine der Quellen ist die Pferdequelle. Die Bennenung Pferdequelle (Pferdesäuerling) war auf Grund einer Sage entstanden. Laut dieser Sage ist während des dreißigjährigen Krieges in dem Moor eine Pferdebespannung mit Soldaten ertrunken.
Sirňák
Weiße Schaumbelege schmücken einige mit Gras durchgewachsene kleinere Wasserfläche auf dem rechten Ufer des kleinen Flusses Tepla. Auf diesen Orten entspringen aus der Erde als letzte Erinnerungen auf die einstig mächtige Wulkantätigkeit die Schwefel – Kohlen Ströme, die die charakteristischen Moortrichter bilden.
Krásenský Berg-Aussichtsturm
In den Jahren 1933 - 1935 wurde am Krásenský Berg ein steinerner Aussichtsturm errichtet, der insbesondere wegen seiner spiralenförmigen Außentreppe interessant ist. Der 25 m hohe Aussichtsturm wurde nach dem Entwurf von Willi Russe, dem krasenauer Bildhauer gebaut, um Arbeit für die Menschen während der wirtschaftlichen Krise zu gewährleisten. Aussichtsturm befindet sich etwa 1 Kilometer südlich vom Dorf Krásno auf dem Krásenský Berg und bietet einen wunderschönen Aussicht. Ringsherum dehnt sich Slavkovský Berg mit seinen Tälern aus. Bei schönem Wetter sind von hier aus der Erzgebirgskamm, die Tepl-Ebene und die höchsten Gipfel des Kaiserwaldes zu sehen.
Burg und Schloss Petschau an der Tepl
Die Burg Petschau wurde im 13. Jahrhundert von den Herren von Ossegg gegründet, denen dieses Gebiet über zwei Jahrhunderte gehörte. Zur höchsten Blüte kam es Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts, als die Burg dem Geschlecht von Pflugk von Rabenstein gehörte. Auf dem Gipfel des steil abfallenden Felsens liegt gotische Burg, die in der Renaissancezeit umgebaut wurde. Damals wurden Steinportale angebaut und die Wände mit Wandmalereien versehen. Den Burghof schmücken Häuser und Pferdestallungen, erstellt von den Herren Pflugk. Die Burg erhielt einen Palast, den sogenannten Pflugk-Palast. Unter der Burg befindet sich das Schloss aus dem 18. Jahrhundert, ebenfalls mit einem Renaissance-Kern.
Singende Fontäne
Die Singende Fontäne ist eine Marienbader Besonderheit. Das runde Becken eines Durchmessers von achtzehn Metern trägt in der Mitte einer flachen Schale eine steinerne stilisierte Blüteskulptur mit dem Mittelteil aus hochglänzpoliertem rostfreiem Stahl. Die Bordüre der Fontäne, das Pflaster des Beckens und die Skulptur sind aus dem Reichenberger Granit gebaut. Die Fontäne hat zehn Grunddüsensysteme mit mehr als zweihundertfünfzig Düsen. Der mittlere Strahl reicht in die Höhe von sechs Metern.